Vorstellung der Nominierungsliste "Spiel des Jahres 2013"

 

Am 28.06.13 haben wir die Titel der Nominierungsliste "Spiel des Jahres 2013" vorgestellt. Alle drei Spiele wurden ausgiebig gespielt. Mit "Hanabi" und "Qwixx" sind dieses Mal gleich zwei relativ kurze Spiele mit sehr überschaubaren Regeln und wenig Spielmaterial auf der Nominierungsliste, was diese deutlich von denen der Vorjahre unterscheidet. Doch das soll die Auswahl in keiner Weise schmälern.

Wie in jedem Jahr konnten die Tester wieder einen Tipp auf das "Spiel des Jahres 2013" abgeben. Auf das Spiel des Jahres 2013 "Hanabi" entfielen knapp 1/3 aller Tipps. In der Verlosung am 12.07.13 fiel das Los auf Ulrich Schulz, der ab jetzt ein "Die Legenden von Andor" sein eigen nennen darf.

 

Augustus hat ein wenig "Bingo"-Charakter   Bei Hanabi darf man den anderen in die Karten schauen...
Qwixx ist ein schnelles Würfelspiel im "Kniffel"-Stil   ...und es war wieder einiges los!

Augustus

Autor: Paolo Mori
Verlag: Hurrican
2 - 6 Spieler • ab 8 Jahren • ca. 30 Minuten

Die Spieler sammeln Legionen auf den Zielkarten in ihrer Auslage, um die Kontrolle über Provinzen und Personen zu erlangen. Dazu werden Pappplättchen mit unterschiedlich häufig vorkommenden Symbolen wie Streitwagen oder Dolch aus einem Sack gezogen. Stimmt das Symbol mit dem auf einer eigenen Karte überein, darf hier eine Legion platziert werden. Wer alle der zwei bis sechs Felder einer Karte besetzt hat, ruft "Ave Caesar" und aktiviert damit die Karte: Das bringt Punkte und löst Sonderaktionen aus. Alles Glückssache? Nein. Bei der Wahl von neuen Zielkarten sind taktische Überlegungen erforderlich: Welche Kombinationen harmonieren miteinander? Und wie lassen sich die Bonuspunkte abgreifen?

Hanabi

Autor: Antoine Bauza
Verlag: Abacusspiele
2 - 5 Spieler • ab 8 Jahren • ca. 30 Minuten

Hanabi steht für ein ungewöhnliches kooperatives und kommunikatives Kartenspiel. Karten mit Feuerwerksbildern werden in Reihen nach Farben und Zahlen geordnet abgelegt. Das einzige Problem: Die Spieler nehmen ihre Karten falsch herum auf. Anders als gewohnt sehen sie nicht die eigene Kartenhand, blicken aber ständig in die Karten der Mitspieler. Aus Hinweisen wie: "Diese Karten sind blau" oder "Du hast eine Drei, diese ist es" und mit dem Wissen aus vorherigen Runden muss der Spieler erkennen, welche Karte er ausspielen oder abwerfen sollte. Die Zahl der Hinweise ist jedoch begrenzt, und nach drei Fehlern ist das Spiel verloren.

Qwixx

Autor: Steffen Benndorf
Verlag: Nürnberger Spielkarten Verlag
2 - 5 Spieler • ab 8 Jahren • ca. 15 Minuten

Alle Spieler gehen auf Jagd nach Zahlen, die auf dem Wertungsblock in vier Farbreihen entweder von zwei bis zwölf oder von zwölf bis zwei aufgelistet sind. Ein Spieler wirft sechs Würfel und sagt die Summe der beiden weißen Würfel an. Jeder darf diese Zahl in einer beliebigen Reihe ankreuzen – sofern er mit diesem Kreuz rechts von allen anderen Kreuzen in dieser Reihe bleibt. Der aktive Spieler selbst darf nach dieser Regel nun zusätzlich die Summe aus einem weißen und einem farbigen Würfel in der zugehörigen Reihe markieren. Kann der Würfler nichts eintragen, kassiert er Minuspunkte. Pluspunkte gibt es für die Anzahl der Kreuze in einer Reihe: je mehr, desto besser. Extra-Zähler erhält, wer eine Reihe für alle Teilnehmer schließt.

Quelle: Spiel des Jahres e. V.