Endrunde 2000
Die Plazierung der Endrunde
  1. Koggen - Hendrik Cornilly
  2. Mato Grosso - Martin Schlegel
  3. Drunter oder Drüber - Jürgen Kraul
  4. König Fussball - Wolfgang Dirscherl
    The Dragon of Mekong - Roberto Fraga
Die weiteren Teilnehmer der Endrunde (in alphabetischer Reihenfolge):
  • Arcana Arcanissima - Frank Branham
  • Muscat - Christiane Knepel
  • Moai - Odet L `Homer & Roberto Fraga
  • Das Geheimnis der Pyramide - Robert F. Watson


Spiele der Endrunde

Arcana Arcanissima - Frank Branham

Als Alchimist hat man es schon nicht leicht, wenn man unbedingt den Stein der Weisen finden will. Der Weg dorthin ist lang. Zunächst muss man die richtigen Rezepte erforschen, um mit deren Hilfe die Materialien herzustellen, die nötig sind, um endlich den Stein der Weisen in der Hand zu halten. Wer seine Rezepte clever kombiniert, hat die begehrten Rohstoffe vielleicht einen entscheidenden Moment eher als seine Mitspieler.

Das Geheimnis der Pyramide - Robert F. Watson

Bis zu 6 Mitspieler betätigen sich als Pyramidenbauer im alten Ägypten. Jeder Spieler erhält zu Beginn eine Farbe geheim zugeteilt und muss versuchen, möglichst viele seiner Steine in den zu erbauenden Pyramiden unterzubringen. Damit dies gelingt, muss man als Oberaufseher geschickt die Steinrationen aus dem Steinbruch unter den Mitspielern verteilen - allerdings wechselt der Job des Oberaufsehers ständig. So kommt es, dass man anschliessend auch schon mal Steine transportieren und verbauen muss, die man eigentlich nicht verbauen will. Unliebsame Steine kann man auch dadurch loswerden, dass man seine Arbeiter in "Transport-Arbeiter" umwandelt. Dadurch kann der eigene Wagen auch schneller Steine zu den Pyramiden bringen, man erhält aber im Gegenzug weniger Steine vom Oberaufseher zugeteilt. Ist der Steinbruch erschöpft, wird der Sieger anhand der Pyramidenanteile ermittelt.

Drunter oder Drüber - Jürgen Kraul

Ein einfaches (?!) Stichspiel für 3-4 Spieler. Im Prinzip nichts Besonders: "normale" Bedienregeln, die höchste Karte macht den Stich und bei einem Joker wechselt die Trumpffarbe. Interessant wird das Spiel allerdings dadurch, dass die Mitspieler vorab eine Karte "drücken" müssen. Von der Gesamtsumme der gedrückten Karten hängt es ab, ob eine Plus- oder eine Minusrunde gespielt wird, d.h. ob der Spieler mit den meisten oder mit den wenigsten Stichen gewinnt. Ab dem zweiten Stich wird nach jedem Stich eine gedrückte Karte umgedreht, so dass erst nach und nach klar wird, was denn nun gespielt wird.

König Fussball - Wolfgang Dirscherl

3-4 Spieler schlüpfen in die Rolle des Managers eines Fussballvereins. Anfangs hat jedes Team die gleiche Gesamtspielstärke. Durch geschicktes Einsetzen seiner Spieler, durch Neuverpflichtungen oder durch Trainingslager kann man jedoch Vorteile in den Kernbereichen Angriff, Mittelfeld und Abwehr erreichen. Je nach Spielstärke in diesen Bereichen erhält man einen bestimmten Satz Aktionskarten mit denen es gilt, die folgenden Spieltage möglichst erfolgreich zu bestreiten, d.h. möglichst viel Geld und Punkte zu sammeln, damit man am Ende der Saison zum erfolgreichsten Manager gekürt wird.

Koggen - Hendrik Cornilly

Schwer beladen treffen die Handelsschiffe im Hafen von Brügge ein. Bis zu 6 Spieler müssen versuchen, ihre Lagerhäuser bis zum Rand mit Waren zu füllen. Am Ende muss in jedem Lagerhaus eine andere Ware gelagert sein und natürlich dürfen keine Waren an der Mole "vergammeln". Sowohl am Beladen der abfahrenden Handelsschiffe, als auch am Versteigern der Waren der ankommenden Schiffe, sind alle Spieler beteiligt: Jeder Spieler darf immer genau eine Sorte Ware in ein Schiff einladen und eine Sorte Ware aus einem Schiff versteigern. Den Erlös der Versteigerung bekommt der Spieler, der in der Auktion zuerst gepasst hat. Neues Geld bringen auch bereits bis zum Rand gefüllte Lagerhäuser. Gewinner des Spiels ist natürlich der Kaufmann, der es als Erster geschafft hat, seine Lagerhäuser bis zum Rand zu füllen.

Moai - Odet L `Homer & Roberto Fraga

Wer kennt sie nicht, die geheimnisvollen Statuen der Osterinseln? Jeder Spieler erhält je nach Spieleranzahl eine bestimmte Anzahl von Statuen und einen Satz Aktionskarten. Am Zug hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man setzt eine Statue auf die Insel (d.h. auf ein 5x5 Gitter) oder man spielt eine Aktionskarte. Beim Einsetzen muss wohlüberlegt sein, in welche Richtung "die Nase" der Statue zeigt, denn die Statuen reagieren recht empfindlich auf Sonnenstrahlen, die sie von vorne oder hinten treffen. Fällt das Licht hingegen von der Seite auf sie, wird der Strahl in Richtung der "Nase" abgelenkt. Mit den Aktionskarten können die Spieler die Position der Sonne verändern, Sonnenstrahlen "abschiessen", Statuen versetzen und auch einmal eine Aktion verhindern. Einmal eingesetzt, dürfen Aktionskarten nicht mehr verwendet werden. Gewonnen hat derjenige, der am Ende des Spiels noch die meisten Statuen auf der Insel hat.

Muscat - Christiane Knepel

Künstlerwettstreit im fernen Orient. Bei Muscat müssen die Mitspieler möglichst viele eigene Gaukler an den Hof des Sultans bringen. Vier Gauklerzünfte streiten um die Gunst des Herrschers. Diese werden jeweils nach dem "Stein - Schere - Papier"-Prinzip in die nächste Stufe befördert, wenn in einem "Haus" drei der vier Zünfte vertreten sind. Die beiden Erstplazierten steigen in der Hierarchie auf, während der Dritte sein Dasein nun wohl durch Betteln auf Bagdads Strassen bestreiten muss. Auch in der nächsten Hierarchiestufe gibt es wieder Häuser, in die genau vier Künstler hinein passen, so dass durchaus schon mal eine Kettenreaktion ausgelöst wird, bei der ein Künstler der untersten Schicht dafür sorgt, dass Künstler am Hof des Sultans angenommen werden. Sieger ist natürlich der Spieler mit den meisten Künstlern am Hof des Sultans.

The Dragon of Mekong - Roberto Fraga

Mehrere Dorfbewohner wollen den reissenden Mekong überqueren und - wer hätte es gedacht - die Spieler sind aufgefordert, jeweils ihren Bauern dabei zu unterstützen. Dazu erhält jeder Spieler einen Satz Aktionskarten und einen Satz Brücken unterschiedlicher Grösse. Alle Spieler wählen nun gleichzeitig 5 Karten aus und zwar genau in der Reihenfolge, in der sie hinterher abgearbeitet werden sollen. Gleichzeitig wird jeweils eine Karte umgedreht und ausgewertet. Mit den Aktionskarten können Fundamente für Brücken und Brücken selbst plaziert werden (nach Augenmass!), die eigene Spielfigur kann eine oder zwei Brücken weit laufen (jeweils nur 1 Figur pro Brücke!) oder andere Figuren überspringen. Natürlich kann man auch seinen Mitspielern die Brücke wieder vor der Nase abbauen. Gewonnen hat derjenige, der das gegenüberliegende Ufer als Erster erreicht.

Mato Grosso - Martin Schlegel

Mato Grosso - so der Name einer besonders fruchtbaren Region in Brasilien, in der besonders Kaffee und Zuckerrohr gedeihen. Bis zu 6 Spieler dürfen sich in dieser Region als Plantagenbesitzer versuchen. Die anfänglichen Plantagen werden natürlich schnell zu klein, so dass es gilt, möglichst ertragreiche neue Plantagen zu ersteigern. Hierbei bedient man sich eines Kartensatzes, mit dem man heimlich seine Gebote "abgeben" kann. Das höchste Gebot erhält den Zuschlag und der Spieler muss die ersteigerte Plantage mit dem entsprechenden Betrag in Kaffee oder Zucker bezahlen. Die Bietkarten werden anschliessend reihum an den linken Nachbarn weitergereicht. Doch nicht nur neue Plantagen können ersteigert werden, sondern auch z.B. Dünger für die Felder. Aktionskarten bringen weitere Abwechslung ins Spiel. Sind alle Plantagen versteigert, wird derjenige zum erfolgreichsten Plantagenbesitzer ernannt, der in einer (!) Sorte (Kaffee oder Zucker) den höchsten Ertrag vorweisen kann.


Empfehlungsliste

Der dümmste Bauer - Günter Burkhardt

.... hat nicht immer die dicksten Kartoffeln, denn in diesem Spiel bedarf es schon einiger Überlegung, um am Ende als erfolgreichster Bauer darzustehen. Jeder Spieler erhält einen Satz Zahlenkarten, mit dem er im Verlauf des (Spiel-)Jahres versucht, die einzelnen Produktionsschritte (Anbau, Wetter, Düngung, Marktpreise etc.) zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Dabei wird im Prinzip jeder einzelne Schritt einzeln "versteigert". Einmal verwendete Zahlenkarten dürfen im gleichen Spieljahr nicht mehr eingesetzt werden - erst im neuen Jahr gibt's den kompletten Satz zurück. Nach 3 Jahren wird abgerechnet und der erfolgreichste Bauer ermittelt.

Die Karawanen von Basra - Werner Oosterbeek

Mehrere Karawanen machen sich bereit, um sich auf den langen und beschwerlichen Weg durch die Wüste zu machen. Die Spieler versuchen daher Kamele möglichst punkteträchtig in den Karawanen zu plazieren. Die Kamele gibt es in 5 Farben, wobei jeweils eine geheim den Spielern zugeordnet wird. Schliesst man ein Kamel an ein gleichfarbige Kamele an, so erhält man sofort die Anzahl der Kamele in dieser Farbgruppe als Punkte gutgeschrieben. "Neue Farben" bringen nur einen Punkt. Allerdings muss man auch im Auge behalten, dass noch eine Abschlusswertung erfolgt, bei der man für die eigenen Kamele in den Karawanen Punkte erhält. Hierbei heisst es allerdings - je mehr (kleine) Gruppen, desto besser.

Evil Genius - Frank Branham

Es ist mal wieder Tag der offenen Tür in Frankensteins Universität und somit müssen alle Studenten ein komplettes Monster zu Demonstrationszwecken herstellen. Hierzu muss man sich in diesem "Hektik-Kartenspiel" zum einen die benötigten Materialien, zum anderen aber auch die Einzelteile (wie z.B. Arme, Gehirn, Beine etc.) ertauschen. Zu allem Überfluss ist es aber auch schon "kurz vor zwölf" - es muss also schnell gehen, was dazu führt, dass alle Mitspieler wild durcheinander handeln. Doch damit nicht genug, man muss auch noch auf die umlaufende Sanduhr achten, denn nur vor Ablauf der Sanduhr darf man eine neue Karte nachziehen. Sieger ist natürlich derjenige, der sein Monster als Erster fertigstellen kann.

Kariba Hamei - Andreas Gageik

Urlaub mit der ganzen Familie - ein Traum? Jedenfalls dann, wenn man sich auf Kariba Hamei, der Urlaubsinsel, befindet. Jeder Spieler muss zusehen, dass "seine" Familie, bestehend aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern möglichst viel Spass auf der Insel hat, aber dabei der Familienzusammenhalt nicht gefährdet wird. Unternehmungen mit der ganzen Familie bringen da Sonderpunkte. Am Ende kann nur die glücklichste Familie gewinnen.

Satelliten - Ralph Brun

In der Erdumlaufbahn gibt es vier Punkte, an denen die Satelliten den grössten Wirkungsgrad besitzen. Maximal vier Raumfahrtunternehmen versuchen nun ihre Satelliten möglichst nah an diesen Punkten zu stationieren. Am Anfang des Spieles besitzen alle Satelliten die gleiche Anzahl an Energie- bzw. Bewegungspunkten. Entsprechend dieser Energie muss sich der Satellit bewegen und verliert dabei einen Punkt. Sollte er dabei auf einen anderen Satelliten treffen, stösst er diesen an, so dass er sich fort bewegt und behält seinen Punkt. An einem der vier Sendepunkte angelangt, darf ein Satellit allerdings keine Bewegungspunkte mehr besitzen. Ein Spaceshuttle kann die Satelliten mit Hilfs-energie versorgen.


Adressen der Teilnehmer der Endrunde

(alphabetisch geordnet nach Spieletitel)
Arcana ArcanissimaFrank Branham
5876 Dana Drive
Norcross, GA 30093 (USA)
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Das Geheimnis der PyramideRobert F. Watson
Stadtberger Str.29
86157 Augsburg
Drunter oder DrüberJürgen Kraul
Schudomastr. 28/29
12055 Berlin
König FussballWolfgang Dirscherl
Donaustr.7
93161 Sinzing
KoggenHendrik Cornilly
Rietmeers 7
B-8210 Loppern (Belgien)
Mato GrossoMartin Schlegel
Franzstr. 21
58091 Hagen
MoaiOdet L'Homer / Roberto Fraga
28 rue Lacretelle
F-75015 Paris (Frankreich)
MuscatChristiane Knepel
Fehmarnstr.11
22846 Norderstedt
The Dragon of MekongRoberto Fraga
13, rue de l`Abreuvoir
F-35400 Saint-Malo (Frankreich)


Adressen der Teilnehmer der Empfehlungsliste

(alphabetisch geordnet nach Spieletitel)
Der dümmste BauerGünter Burkhardt
Mühlwiesenstr. 23
73342 Gosbach
Die Karawanen von BasraWerner Oosterbeek
Hemslinger Weg 115
28307 Bremen
Evil GeniusFrank Branham
5876 Dana Drive
Norcross, GA 30093 (USA)
email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
GalaxyMichael Rieneck
Dreiangel 14
24161 Altenholz
Kariba HameiAndreas Gageik
Konrad Adenauer Str. 157
52511 Geilenkirchen


Die Jury 2000

Die Jury kann sich jedes Jahr aus anderen Personen zusammensetzen. Dieses Jahr wurde sie von folgenden Personen gebildet:

  • Stefan Brück - Spieleredaktion Alea
  • Peter A. Gehrmann - Spieleredaktion Grünspan
  • Fritz Gruber - Spieleredaktion Kosmos
  • Wieland Herold - Jury "Spiel des Jahres"
  • Uwe Mölter - Spieleredaktion Amigo
  • Joe Nikisch - Spieleredaktion Abacus, Goldsieber
  • Cornelia Rist - Spieleredaktion Ravensburger
  • Markus Rüther - Spieleredaktion Schmidt
  • Volker Weitzel - Spieleredaktion Hans im Glück
   
 
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